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Wie Pythia entsteht

September 2026

Bereit für den Betrieb

Rollen, Zwei-Faktor-Login, Adminbereich – und ein Datenaufbau, der dreimal so schnell ist.

Skizze: Schloss mit zwei Faktoren, Lizenzkalender und Regale im Tausch
Skizze

Ein Analysewerkzeug für zwei Leute ist ein Projekt. Ein Analysewerkzeug für eine ganze Abteilung ist ein Betrieb. Dann zählen andere Fragen: Wer darf was? Was passiert, wenn jemand sein Passwort verrät? Und was sehen alle morgens um acht, wenn nachts ein Import hängen geblieben ist?

In diesem Monat wurde Pythia betriebsfest.

Anmeldung, die ernst gemeint ist

Die Anmeldung ist immer aktiv. Es gibt zwei Rollen, Administrator und Nutzer. Neue Benutzer bekommen ein Startpasswort, das genau einmal angezeigt wird, und müssen es bei der ersten Anmeldung ändern.

Ein zweiter Faktor ist Pflicht, nicht Option: eine Authenticator-App, eingerichtet per QR-Code, dazu zehn einmalige Wiederherstellungscodes für den Fall, dass das Telefon verloren geht. Nach fünf Fehlversuchen in 15 Minuten wird gesperrt. Ein unbekannter Name und ein falsches Passwort bekommen dieselbe Antwort, damit niemand ausprobieren kann, welche Konten es gibt.

Jeder Benutzer sieht seine angemeldeten Sitzungen mit Gerät und Zeit und kann einzelne davon beenden. Für den allerersten Start gibt es einen Notzugang aus der Serverkonfiguration – zeitlich begrenzt, laut protokolliert und mit rotem Banner, damit niemand ihn als Dauerlösung benutzt.

Der Adminbereich

Vieles, was vorher einen Entwickler mit Datenbankzugang brauchte, erledigt jetzt ein Administrator im Browser: Sonderläufe wie den Neuaufbau der Kennzahlen, den Import der Sortimentszuordnung oder die Kalibrierung des Kaufwetter-Index starten, ihren Status verfolgen und den Eingang reparieren, wenn eine Lieferung hängt. Es läuft immer nur ein Sonderlauf zur Zeit.

Läuft die Lizenz aus, zeigt Pythia 30 Tage vorher eine schmale Leiste mit Countdown; danach sind die Datenansichten gesperrt, Hintergrundläufe laufen weiter.

Schneller, ohne dass jemand wartet

Bisher wurden die Kennzahlen bei jeder neuen Lieferung komplett weggeworfen und neu aufgebaut. Während dieser Zeit waren Berichte langsam oder brachen einzelne Abfragen ab. Jetzt baut Pythia nur den Teil neu, der sich geändert hat, und tauscht ihn im letzten Moment in einem Schritt aus.

Der vollständige Aufbau ist rund dreimal so schnell wie vorher. Das Nachziehen einer einzelnen Jahresdatei etwa fünfzehnmal so schnell. Und die Berichte bleiben dabei erreichbar.

Meldet die Prüfung nach einem Lauf eine Unstimmigkeit, wird der nächste Lauf automatisch ein vollständiger Aufbau. Pythia heilt sich selbst, statt auf jemanden zu warten, der den Fehler bemerkt.

Im nächsten Monat: P-DisΔ – wo die Retourenquote wirklich abweicht, und was als Nächstes kommt.

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