Die Timeline ist da
Vom Jahr bis zum Tag, im Vergleich mit dem Vorjahr: die zentrale Ansicht von Pythia.
„Kannst du mir die Ansicht von gestern noch mal schicken?“ In vielen Analysewerkzeugen ist das eine kleine Katastrophe: Filter neu setzen, Zeitraum neu wählen, hoffen, dass es dieselbe Ansicht ist. In Pythia ist es ein kopierter Link.
In diesem Monat wurde die Timeline zur Startseite von Pythia – und zum Ort, an dem fast jede Frage beginnt.
Eine Ansicht für alle Zeiträume
Die Timeline zeigt Umsatz, Stück, Positionen oder Marge als Kerzen über die Zeit. Eine Zoomleiter führt vom Jahr über 100, 30 und 10 Tage bis zum einzelnen Tag. Wer ein Jahr betrachtet, wählt, welches Jahr gemeint ist: die letzten zwölf Monate, das Kalenderjahr oder das Geschäftsjahr. Die Titelzeile nennt das Fenster in Worten, damit niemand rätseln muss, was er gerade sieht.
Statt zweier Datumsfelder gibt es einen Zeitraum-Wähler: Jahr, Geschäftsjahr, Quartal, Monat, frei oder alles. Laufende Zeiträume enden heute, abgeschlossene am Periodenende. Ein Klick genügt, um vom laufenden Quartal ins Vorjahresquartal zu springen.
Vergleichen ist der Normalfall
Jede Kerze steht im Vergleich – zunächst gegen das Vorjahr, um 52 Wochen versetzt, damit Wochentage aufeinanderliegen. Damit ist die Timeline kein Bild der Vergangenheit, sondern ein Werkzeug, um Abweichungen zu finden.
Erst der Vergleich macht aus einem Diagramm ein Analysewerkzeug.
Zerlegen, ohne die Ansicht zu verlassen
Jede Kerze lässt sich aufteilen: nach Kanal, Cluster, Warengruppe, Familie oder Artikel. Ein Klick auf ein Segment filtert eine Ebene tiefer, eine Brotkrumenzeile zeigt den Weg zurück. Wer wissen will, in welchem Kanal der März schwach war, braucht dafür keinen zweiten Bericht.
Dazu kommen zwei Zeitachsen. Der Bestelleingang zeigt die Nachfrage: wann Kunden bestellt haben. Das Belegdatum zeigt die Finanzsicht: wann fakturiert wurde. Beide haben ihre Berechtigung – und zwischen ihnen liegen oft genau die Tage, die eine Monatsauswertung verzerren.
Die Jahresleiste
Unter der Timeline liegt eine schmale Übersicht des ganzen Jahres. Ein Klick darauf verschiebt das Fenster, ohne seine Länge zu ändern. So lässt sich derselbe 30-Tage-Ausschnitt durch das Jahr schieben, bis die auffällige Stelle gefunden ist.
Jede Ansicht ist ein Link
Zeitraum, Zoom, Vergleich, Aufteilung, Filter – alles steht in der Adresse. Ein kopierter Link öffnet bei der Kollegin exakt dieselbe Ansicht. Der Zurück-Knopf des Browsers stellt den vorigen Zustand her. Und wer von der Timeline in einen Bericht wechselt, nimmt den Zeitraum mit.
Im nächsten Monat: Filtern, wie man denkt – Fragen stellen, ohne eine Abfrage zu schreiben.